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Die 5 häufigsten Hundekrankheiten erkennen

Hunde können uns nicht sagen, wenn ihnen etwas wehtut. Lerne die Warnsignale der häufigsten Krankheiten kennen, um rechtzeitig handeln zu können.

Pawblog Redaktion13. Juni 2026
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Früherkennung rettet Leben – das gilt auch für unsere Hunde. Viele chronische Leiden beginnen schleichend und werden oft als "er wird halt alt" missverstanden. Wenn du jedoch die typischen Symptome kennst, kannst du deinem Hund viel Leid ersparen.

Hier sind die fünf häufigsten gesundheitlichen Probleme im Überblick.

1. Magen-Darm-Erkrankungen

Durchfall und Erbrechen kennt jeder Hundehalter. Oft steckt eine harmlose Unverträglichkeit oder ein kleiner Infekt dahinter.

  • Warnsignale: Anhaltender Durchfall (länger als 24h), Blut im Stuhl, starkes Speicheln, apathisches Verhalten.
  • Gefahr: Besonders bei großen Rassen ist eine Magendrehung ein lebensbedrohlicher Notfall! Wenn der Bauch aufbläht und der Hund erfolglos versucht zu erbrechen: Sofort in die Klinik!

2. Arthrose und Gelenkprobleme

Besonders große Rassen und Senioren sind betroffen. Die Knorpel in den Gelenken nutzen sich ab, was zu Schmerzen führt.

  • Warnsignale: Der Hund braucht morgens länger, um aufzustehen ("Einlaufen"), er will keine Treppen mehr steigen oder lahmt nach Belastung.
  • Was hilft: Gewichtskontrolle, gelenkschonende Bewegung (Schwimmen) und Physiotherapie.

3. Ohrentzündungen (Otitis)

Hunde mit Schlappohren oder viel Haarwuchs im Gehörgang sind besonders anfällig. Bakterien, Hefepilze oder Milben fühlen sich im warmen, feuchten Klima wohl.

  • Warnsignale: Häufiges Kopfschütteln, Schiefhalten des Kopfes, Kratzen am Ohr, unangenehmer Geruch aus dem Ohr.
  • Tipp: Niemals mit Wattestäbchen im Hundeohr hantieren! Das schiebt den Dreck nur tiefer hinein.

4. Zahnstein und Zahnfleischentzündungen

Wird oft unterschätzt, aber Entzündungen im Maul können Bakterien in die Blutbahn spülen und Herz oder Nieren schädigen.

  • Warnsignale: Starker Mundgeruch, rotes Zahnfleisch, einseitiges Kauen oder Verweigerung von hartem Futter.
  • Vorsorge: Regelmäßiges Zähneputzen (ja, wirklich!) und geeignete Kauartikel.

5. Parasitenbefall (Flöhe, Zecken, Würmer)

Sie sind nicht nur lästig, sondern übertragen auch Krankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose.

  • Warnsignale: Häufiges Kratzen, kleine schwarze Punkte im Fell (Flohkot), Schlittenfahren (Rutschen auf dem Po bei Wurmbefall).
  • Schutz: Regelmäßige Prophylaxe und regelmäßiges Absuchen nach dem Spaziergang.

Wann zum Tierarzt?

Du kennst deinen Hund am besten. Wenn er sich "anders" verhält – nicht fressen will, sich zurückzieht oder ungewohnt reagiert – ist das oft der erste Hinweis auf ein gesundheitliches Problem. Im Zweifel ist ein Besuch beim Tierarzt immer besser als Abwarten.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keinen Tierarztbesuch. Er dient lediglich der Information und Sensibilisierung.

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